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Herzlich willkommen bei der LTG!

Saison 2011/12

201 Jahre LTG

Und mit Volldampf und Elan sind wir gestartet!

 

  Premierenkritik_bearb.pdf Hier geht's zur Premièrenkritik in der SZ!

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1. Stück: TOP DOGS

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Es ist tragisch die Arbeitsstelle zu verlieren. Nichts mehr scheint, wie es gewesen ist. Existenzängste sowie das Gefühl nicht mehr zu genügen oder gebraucht zu werden, stellen sich rasch ein. Eine erniedrigende Situation. Urs Widmer projiziert all dies in seinem Stück auf die sogenannten „Top Dogs“. Es geht um Menschen in höheren Positionen, welche aus der gewohnten und der scheinbar unzerstörbaren Realität herausgerissen wurden. Alles scheint verloren: Geld, Macht, Ansehen und vieles mehr. Fassungslos ungläubig und völlig ab der Rolle versuchen acht Manager/-innen mit der neuen Situation zurechtzukommen. In einer professionellen Vermittlungsstelle – im sogenannten Outplacement – wird eifrig nach neuer Normalität und Sicherheit gerungen. Man tauscht sich aus, hadert mit dem eigenen Schicksal und versteht nicht, ob eine Kündigung eine neue Chance oder wirklich nur reines Schicksal ist.
Urs Widmer schaffte es mit diesem mehrfach ausgezeichneten Stück, Dramatik und Humor auf gleiche Höhe zu stellen, diese sogar übereinander zu legen. So laden die vielen Lacher auch gleichzeitig zum Nachdenken ein. Ein spannendes zeitgerechtes Szenenspiel vom Anfang bis zum Schluss.

 

 

2. Stück: MY FRÜND HARRY

Komödie von Mary Chase

Regie: Ruth Finger, Arch

Dialektbearbeitung von Hannes Zaugg-Graf

Ohne Zweifel ist Eduard von Fischer ein liebenswürdiger, offener Mann, dem seine ganz persönliche Art zu leben, Glück und Zufriedenheit beschert. Er lebt nach dem Grundsatz seiner Mutter: In dieser Welt musst du entweder schlauer sein als die andern, oder freundlicher. Früher war Eduard schlauer, heute ist er freundlicher!

Er liebt es, sich mit seinen Mitmenschen zu unterhalten und ist einem Gläschen – oder auch zwei – nicht abgeneigt. Dabei wird er stets von seinem besten und etwas speziellen Freund Harry begleitet. Harry ist ein so genannter Puka, ein zwei Meter grosser, unsichtbarer, weisser Hase. Gerne stellt Eduard den Leute seinen Freund Harry vor, was meistens zu peinlichen Situationen führt.

Seine Schwester und seine Nichte wohnen im gleichen Haus. Diese möchten gerne in die bessere Gesellschaft aufsteigen. Jeglicher Versuch in diese Richtung wird jedoch durch den skurrilen Freund von Eduard im Keime erstickt. Die beiden Frauen beschliessen schliesslich, Eduard in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. Das Vorhaben nimmt jedoch alles andere als den gewünschten Verlauf.

Erleben Sie eine besondere Geschichte, die mit viel Witz aber auch Tragik von menschlichen Eigenarten erzählt. Sie werden ihre wahre Freude an der so genannten normalen Gesellschaft haben, die verbissen versucht, die Lebensfreude von Eduard und seinem Freund Harry zu trüben.

 

  


 

Spieler und Helfer gesucht

Übrigens! Hast Du - Theatermenschen pflegen einander mit du anzusprechen - einmal Lust den Duft der Bretter, welche angeblich die Welt bedeuten zu schnuppern, dann setze Dich doch unter der Rubrik Umfrage mit uns in Verbindung. Selbst wenn Du davon überzeugt bist, dass Du unter unheilbarem Lampenfieber leidest. Erstens gibt es auch hinter der Bühne eine Menge Interessantes zu erleben und zweitens ist der Adrenalinstoss auf der Bühne meistens doch stärker als das Lampenfieber. Also fasse Dir ein Herz! Wir freuen uns auf Dich!

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P.S.: In unserer Fundgrube sind interessante Dinge aus früheren Zeiten zu finden.

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Homepage aktualisiert 09.11.2011

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